nachdemfilm Logo Home

Essays

Tullio Richter-Hansen
Anke Zechner

Reviews

Newsletter

*

Die E-Mail-Adresse, die den Newsletter erhalten soll. Beachten Sie auch unsere Hinweise zum Datenschutz.

Aktuelles

Relaunch

Mit der No 16 präsentiert sich die Zeitschrift in verändertem Look.
Schriften und Layout sind lesefreundlich angepasst und auch für mobile Nutzung eingerichtet. Das Farbkonzept aus der Anfangszeit wurde behutsam übertragen. Einige Teile des Archivs befinden sich noch in der Überarbeitung. Sie finden sich derzeit unter geschichte.nachdemfilm.de. Das Redaktionsteam setzt sich aus Mitarbeiter*innen der filmwissenschaftlichen Arbeitszusammenhänge an der Universität Bremen und an der Freien Universität Berlin zusammen.

Vorschau

Call for papers: Die Filmbranche ist derzeit von Erschütterungen erfasst: Frauen* wehren sich öffentlichkeitswirksam gegen sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch. Gleichzeitig schließen sie sich zu Bündnissen wie Pro Quote Film zusammen und kämpfen für gerechte Produktionsbedingungen. ›Film‹ lässt sich ohne Zweifel als patriarchale Dominanzkultur beschreiben, auf deren Unterminierung die beiden gegenwärtigen Flügel des Aktivismus zielen.

Ausgabenarchiv

Die Kopplung „Kamera-Kriege" meint ein Nahverhältnis, bei dem die Kamera Kriege nicht zeigt, ohne sich (mit)bestimmend auf sie auszuwirken.

Fotografie und Fotografen im Spielfilm

Wie schreiben über Film? Wie nach dem Film schreiben? Wie Film in Schrift transformieren, ohne die Überlegenheit des einen über das andere Medium zu behaupten?

Mit Beiträgen von: Roland Albrecht, Sabine Nessel, Christine Hanke, Ekkehard Knörer, Kathrin Peters, Winfried Pauleit, Rembert Hüser.

Text und Körper werden in der Theorie oft als Oppositionen gesetzt. Die No 10 will diese Positionen miteinander ins Gespräch bringen.

Mit Beiträgen von: Evelyn Echle, Dennis Göttel, Silvia Horváth, Tarja Laine, Chris Tedjasukmana, Wenke Wegner, Matthias Wittmann, Enrico Wolf.

Kleine Formen umgeben uns. Sie begegnen Lesern, Betrachtern, Usern und Zuschauern gleichermaßen. Roland Barthes hat die kleine Form ausgehend von der literarischen Schreibpraxis in einer Vorlesung untersucht. Wie lässt sich die kleine Form übertragen oder weiterdenken in Bezug auf bewegte und elektronische Bilder, auf Film und Audiovisualität?

Mit Beiträgen von: Dennis Göttel, Marie-Hélène Gutberlet, Sabine Nessel, Volker Pantenburg, Winfried Pauleit, Kathrin Peters, Ramón Reichert, Andrea Seier, Rainer Stollmann.

Lachen ist nicht gleich Lachen. Im Kinosaal reagieren die Lachenden nicht nur auf etwas Witziges, Komisches, Humorvolles. Und auch im Film entfaltet sich ein breites Spektrum des Lachens, das über das Lachen des Komikers oder das schadenfreudige Gelächter anderer Filmfiguren über ihn hinausgeht.

Mit Beiträgen von: Sarah Greifenstein, Julian Hanich, Elke Regina Maurer, Rainer Stollmann, Christiane Voss, Claudia Walkensteiner-Preschl, Hans Jürgen Wulff.

Filmvermittlung verbindet unterschiedliche Disziplinen, Wissensbereiche und kulturelle Felder. Sie umfasst wissenschaftliche, journalistische, kuratorische, pädagogische und künstlerische Praxen. Die No 13 versammelt dementsprechend Beiträge, die versuchen etwas von der Pluralität der Filmvermittlung in das Medium der Schrift zu übersetzen: Gesprächsnotizen, Erfahrungsberichte, Filmanalysen, programmatische Anmerkungen sowie historisch oder theoretisch orientierte wissenschaftliche Texte bilden einen gemeinsamen und doch heterogenen Denk- und Reflexionsraum.

Audio History untersucht den Zusammenhang von Filmsound und Geschichte. Inwiefern kann Filmsound Geschichte auditiv generieren, modellieren oder erfahrbar machen? Und lässt sich aus den Tonspuren des Films Historisches herausdeuten? Die No 14 versammelt Beiträge, die ausgehend vom Ton das Verhältnis von Film und Geschichte neu befragen.

Anlässlich des 50. Jubiläums des Österreichischen Filmmuseums werfen Theoretiker/innen, Kurator/innen, Philosoph/innen und Historiker/innen einen Blick auf das Verhältnis von Film, Kunst und Geschichte vor dem Hintergrund des Museums. Verschwindet mit dem Film eine Art Sinnbild des 20. Jahrhunderts? Und können seine Produktions- und Wahrnehmungsweisen, seine veränderten Begriffe von Kunst und Geschichte in einem Filmmuseum aufgehoben werden?

Eine Tanzszene, die von TITANIC (USA 1997) im Gedächtnis bleibt, ist die Party unter Deck. Die Kamera führt hier eine eigenwillige Drehung aus, einen 360° Schwenk, der abwechselnd Rose und Jack zeigt, die diegetisch umeinander, am Set aber um ein Mitglied des Kamerateams kreisen. In der Verdopplung von Figuren- und Kameradrehung wirkt die Operation statisch: Der Bildausschnitt bleibt an den Gesichtern haften – in der Eigenrotation gefriert die Bewegung.